Schlupf oder Hohlwarzen bedeutet, das die Brustwarze dauerhaft oder Zeitwesie nach innen gezogen ist. Dies kann bei Männern auch als Frauen der Fall sein!

Dies kann einseitig oder auch beidseitig in unterschiedlicher instensität vorhanden sein, je nach dem wie stark die Milchdrüsen die Warze zurück ziehen, denn verkürzte Milchdrüsen sind die meiste Ursache für Schlupfwarzen.

Die meist gestellte Frage ist, kann man Schlupfwarzen bzw. Hohlwarzen piercen? -> JA!! Beim Männern und Frauen!!

Egal ob Mann oder Frau eine Holhwarze hat, wir können diese Piercen, wie oben gesagt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, meist wird die Warze dauerhaft außen gehalten und man würde nicht mehr erkennen, das es vorher eine Schlupfwarze / Hohlwarze war.

Die Stichtechnik ist hier eine andere, auch das vorbereiten weicht vom normalen piercen einer Brustwarze ab.

Dieses Piercing sollte nicht durch den Warzenhof, sondern direkt am Übergang von Warze zu Vorhof gestochen werden, je nach Ausprägung der Innenwölbung der Hohlwarze / Schlupfwarze entscheidet das der Piercing Experte.

Das macht aber der Piercer für euch und erklärt die Details im Voraus.

Allgemein sind bei den meisten Frauen beide Brustwarzen gepierct, da es einfach so schön aussieht, dass Frau es auf beiden Seiten haben will. Mann hingegen bevorzugt eher, eine Brustwarze zu piercen und die andere frei zu lassen.

Wenn ein Mann ein Brustwarzen-Piercing trägt, sagt das nichts über seine sexuellen Neigungen aus. Egal, ob heterosexuell oder nicht – Mann kann durchaus ein Brustwarzen-Piercing tragen, ohne als schwul zu gelten.

Geschichte des Brustwarzen Piercings:

Die Verbreitung des Brustwarzen-Piercings findet sich schon bei den Männern des Karankawa-Stammes (am Golf von Mexiko) sowie bei den Frauen der Kabylen in Marokko.

Die frühesten europäischen Berichte über das Durchstechen der Brustwarzen zum Anbringen von Schmuck gehen auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit fanden Kleider mit sehr tiefem Dekolleté bei adligen Frauen Verbreitung, die zunehmend die Brust bis hin zu den Brustwarzen entblößten. Bald darauf entstand eine Mode, begründet von Prinzessin Isabeau, bei der die freiliegenden Brustwarzen mit Diamantringen oder goldenen Ketten geschmückt wurden. Einige Jahrhunderte später, in der viktorianischen Epoche um 1890, kamen in Paris und London sogenannte Anneux De Sein in Mode – an einem Piercing befestigter Brustschmuck. Dieser war in der Regel recht kostbar und erlangte seine Verbreitung wiederum primär in der Oberschicht. In den 1970er Jahren wurde das Piercing durch das Gauntlet in Los Angeles, einem Studio und Szenetreffpunkt, sowie das Magazin PFIQ wieder bekannt, allerdings vorerst nur in der Piercings-Szene.

Abheilung und Pflege bei Schlupfwarzen und Hohlwarzen:

Der Heilungsprozess eines Schlupfwarzen-Brust-Piercings variiert von 3,5 bis 8 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

 

Schmuck:

Für dieses Piercing wird ein gerader Stab in 1,6 mm als Schmuck verwendet, man kann aber natürlich auch Ringe tragen.

Frauen tragen in der Regel 1,6 mm bis 2,0 mm Schmuckstärke, Männer hingegen dehnen die Brustwarzen zuweilen bis auf 4,0 mm und größer auf. -„Na Servus die Nippeln“-

Stillzeit:

Trotz der Befürchtung vieler Frauen, mit einem Brustwarzen-Piercing keinen Säugling mehr stillen zu können, treten dabei in der Regel keine Komplikationen auf. Während des Stillens sollte der Schmuck unbedingt herausgenommen werden, um das Verschlucken und eine mögliche Erstickungsgefahr zu vermeiden und dem Säugling das Nuckeln zu erleichtern.