Natürlich gibt es viele Intim-Piercings für Männer und Frauen, die auch hier im Wiki ihren eigenen Bereich bekommen haben.

Aber hier geht es jetzt darum, welche dieser Piercings davon als Surface Piercings im Intimbereich gelten.

Bei den Frauen zählt man hierzu:

  1. Das Christina (Venushügel-, Schambein-Piercing)
  2. Das weibliche Pubic-Piercing (vertikal oder diagonal über dem Schambein gestochen).
  3. Die äußeren Labien, als Surface Piercing vertikal gestochen.

Allgemein:

Als Oberflächen-Piercing (englisch: Surface Piercing) wird ein Piercing bezeichnet, das auf der Oberfläche des Körpers platziert ist und durch Hautstellen geht, die weder konvex noch konkav geformt sind (glatte Hautstellen, welche weder nach außen gebogen noch eingebeult sind – also überall dort, wo man keine Hautfalte hat, außer beim Hafada-Piercing am Hodensack).

 

Schmuck:

Speziell für Oberflächen-Piercings existieren sogenannte Surface Bars. Dabei handelt es sich um Barbells, die an den Enden eine 90°-Biegung in gleicher Richtung besitzen und somit die Spannung auf den Austrittskanal des Piercings verringern.

Am Körper empfehlen wir die Stabstärke von 1,6 mm und Stäbe bis maximal 24 mm Länge, je nach Stelle und Anatomie des Kunden

Abheilung und Pflege:

Das Single-Point-Piercing so wenig wie möglich anfassen (und wenn, dann nur mit gewaschenen und desinfizierten Fingern) oder anderen unnötigen Reizungen aussetzen. Das Piercing während der Reinigung nicht entfernen oder stark drehen, denn beides kann zur Verletzung des Wundkanales führen. ProntoLind-Spray und ProntoLind-Gel 2 Mal täglich während der ersten 2–3 Wochen und danach 1-mal täglich für weitere 3 Wochen verwenden.

Abheilungsprozess für alle Single-Point-Piercings:

Positionierung:

Wichtig bei einem Oberflächen-Piercing ist vor allem die richtige Tiefe des Stichkanals unter der Haut. Wir piercen nur an Stellen, bei denen wir sicher sind, dass die Platzierung möglich ist und erklären dem Kunden genau, was geht und was nicht.