Ein seltenes Nasen-Piercing, das durch beide Nasenflügel und die Nasenscheidewand verläuft.

Man stelle sich hierbei vor, einfach von links nach rechts durch die Nase zu stechen – schon hat man ein Nasallang-Piercing.

Es besteht folglich aus zwei Nostril-Piercings und einem sehr hoch gestochenen Septum-Piercing, deren Stichkanäle sich alle auf einer horizontalen Ebene befinden und mit einem Barbell verbunden werden. Das Piercing kann am Stück gestochen werden; es empfiehlt sich jedoch, ein Nostril- oder Septum-Piercing zum Nasallang hin zu erweitern.

Diese Piercing-Methode kommt ursprünglich aus dem indischen Raum und war ein Zeichen der kriegerischen Tapferkeit der Männer.

Abheilung und Pflege:

Der Heilungsprozess eines Nasallang-Piercings variiert von 3 bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei diesem Piercing selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) gut entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.