Wir verwenden für unseren Chirurgenstahl-Schmuck ausschließlich 316L und 316LVM-Chirurgenstahl (bei dem die Nickelabsonderung unter 0,01 % MG/CM2/Woche liegt). Somit werden die anerkannten Kriterien der EU-Nickel-Verordnung und des BGBI II befolgt.

Als Ersteinsatz verwenden wir keinen Chirurgenstahl, sondern nur Titan; nach der Abheilung kann bedenkenlos Piercing-Schmuck aus Chirurgenstahl verwendet werden.

Leider findet man auf dem Piercing-Markt viele billige rostfreie Stahl-Piercings, die zwar erheblich günstiger, aber qualitativ minderwertiger sind. Deren Qualität ist weit von Chirurgenstahl 316L entfernt. Gerade bekannte Marken, die direkt aus Thailand ihre Piercings zu Schleuderpreisen auf den Markt werfen, sind hier stark vertreten.

Diese billigen und schlechten Stahllegierungen rufen nicht nur bei nickelsensitiven Personen allergische Reaktionen hervor – auch unempfindliche Kunden reagieren nach einiger Zeit mit schweren Symptomen auf diesen Schmuck. Natürlich erfüllen diese billigen Stahl-Piercings nicht die Kriterien der EU Nickelverordnung. Dennoch werden sie bei den bekannten Accessoires-Anbietern immer wieder verkauft und sogar als 316L oder Medical Steel angepriesen. Diese billigen Materialien sollten gemieden werden; man sollte wirklich nur beste Qualität für seinen Körperschmuck kaufen.

Unsere Zangen im Piercing-Studio sind übrigens auch aus Chirurgenstahl 316L; sie können daher bestens desinfiziert und sterilisiert werden.

Bei OPs empfehlen wir den Wechsel auf PTFE oder Titan, wie auch bei CT, MR und Röntgen.

Alle von uns vertriebenen Piercings unterliegen regelmäßigen Kontrollen nach EU-Richtlinien.