PTFE (Polytetrafluorethylen) hat eine äußerst gleitfähige und glatte Oberfläche, auf der praktisch keine Fremdsubstanzen wie z. B. Wundsekrete klebenbleiben. PTFE ist auf Temperaturen von bis 260 Grad Celsius erhitzbar, somit kann man PTFE bedenkenlos sterilisieren. Diese Eigenschaften erlauben es, Piercings aus PTFE als Ersteinsatz zu verwenden.

Der Vorteil von PTFE besteht darin, dass es flexibel ist. Das heißt, es kann sich biegen und verformen. Daher ist es für Piercings wie Brustwarze oder Bauchnabel gut geeignet. Auch bei Intim-Piercings kommt PTFE gern zum Einsatz, da es jeder Bewegung nachgibt.

Im Mund und insbesondere in der Lippe ist PTFE äußerst beliebt, dann man kann mit PTFE die Zähne, den Zahnschmelz und das Zahnfleisch schonen.

Im Mund bietet PTFE einen höheren Tragekomfort als andere Materialien.

PTFE kann beliebig gekürzt werden, was ein optimales Anpassen an jede anatomische Gegebenheit möglich macht. Daher werden diese Piercings gerade bei Schwangerschaften gern getragen, da sie sich dem Bauch anpassen.

 

Da PTFE nicht leitfähig ist, wird es auch bei jeglichen Operationen von unseren Kunden verwendet bzw. wird es von Ärzten bei OPs toleriert. Im Operationssaal oder auch beim Röntgen und im CT oder MR kann man sein PTFE-Piercing stets tragen.

PTFE ist nicht magnetisch.