Auch die Hände kann man piercen bzw. mit Implantaten schmücken.

Die Hände sind immer sichtbar und daher auch als Ort für Implantate und Piercings sehr beliebt.

Wir raten allerdings an der Hand immer zu Dermal Anchor, da diese besser geschützt sind und auch länger halten als andere Arten von Piercings.

Auf keinen Fall sollte man sich das Handweb-Piercing zwischen Daumen und Zeigefinger stechen lassen, das gibt die schlimmsten Probleme.

Abheilung:

Wer sich an den Händen piercen lässt, muss sehr auf die Abheilung achten, da die Hände ständig mit diversen Alltagsarbeiten betraut werden.

Das Piercing auf der Hand oder der Dermal Anchor heilt in der Regel in 4–6 Wochen gut aus, je nachdem, ob man ein Surface Piercing oder zwei Dermal Anchors sticht. Allerdings muss klar sein, dass diese Stelle des Körpers aufgrund des ständigen Kopfbewegens stark beansprucht wird und das Piercing darunter zunehmend leidet.

Der Heilungsprozess eines Surface oder Dermal Piercings variiert von 1 bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden.

Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Tipp:

Ich rate meinen Kunden zu Dermal Anchors, da die Implantate einfach viel länger halten als das Surface Piercing.

Stellen:

Man kann die Hände, die Arme oder auch die Unter-/Oberarme mit Microdermal Piercings schmücken.

Erlaubt ist, was gefällt und schön aussieht!

Man kann sich diverse Formen wie etwa Dreiecke stechen lassen. Andere wählen die Optik eines Armbandes.