Das Piercing kann an der Ober- oder der Unterseite des Anus getragen werden.

Frauen würden in der Regel wohl eher zu einem Suitcase Piercing raten, falls so ein Piercing in Betracht kommt.

Stechen:

Der Stichkanal verläuft zwischen der Innenseite des Afterschließmuskels und dem Perineum (Schließmuskel). Das Piercing kann sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden. Es ist relativ neu und gehört heute zu den wirklich seltenen Piercings, die man finden kann.

Abheilung:

Das Anus-Piercing heilt nicht so leicht wie die anderen Intim-Piercings ab, da im Anus viele Bakterien leben. Daher ist eine gute Pflege für den Erfolg des Piercings sehr wichtig. Auch bei der Po-Reinigung muss man Vorsicht walten lassen.

Als Abheilzeit kann man von ca. 4–5 Monaten ausgehen.

Der Heilungsprozess eines Intim-Piercings variiert von 2 Wochen bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere Piercings auch, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Reiz:

Es reizt den Träger und den Partner beim Analverkehr und ist eben absolut selten.

Alternative:

Entweder das weibliche Guiche-Piercing oder das Fourchette-Piercing bzw. das Suitcase.