Es gibt kein wirkliches Keuschheits-Piercing, aber man kann durch gewisse Piercing-Arten und Schmuckvarianten die betreffende Stelle verschließen.

Ähnlich einem Keuschheitsgürtel, kann man durch die Anordnung diverser Piercings oder Tunnel die Trägerin verschließen.

Viele Kunden nutzen die vorhandenen Piercings und führen durch diese ein Schlösschen etc., andere lassen sich Piercings eigens für diesen Zweck stechen.

Eine andere Möglichkeit besteht neuerdings in eigens für den Intimbereich gefertigten Schlössern, welche man statt eines Piercings durch die Piercing-Löcher direkt durch die Haut einführt.

So ist es unmöglich, das Schloss indirekt zu entfernen.

Diese Schlösser sind natürlich nicht aus dem Baumarkt, sondern werden auf Kundenwunsch gefertigt und haben weder Ecken noch Kanten; so kann man sie bequem tragen.

Schmuck:

Als Schmuck kann man entweder Titanringe verwenden oder entsprechend große Tunnel einsetzen. Letztere muss man aber vorher dehnen. Die Schlösser sind ebenso aus speziell beschichteten Materialien gefertigt; sie können auch graviert werden.

Abheilung:

Die Abheilung kann man hier bei den entsprechenden Piercings nachschlagen, aus denen sich das Keuschheits-Piercing zusammensetzt.

Bis man das Keuschheits-Piercing dauerhaft tragen kann, sollten die jeweiligen Piercings, aus denen es besteht, gut abgeheilt sein.

Der Heilungsprozess eines Intim-Piercings variiert von 2 Wochen bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere Piercings auch, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Reiz:

Ein Keuschheitsgürtel ist unbequem, unhygienisch und teuer. Die Idee kommt aus der SM-Szene, aber wird immer mehr auch von Pärchen im normalen Umgang praktiziert.