Die Frauen stehen den Männern nicht nach und deshalb gibt es das Prinzessin Albertina, benannt nach der Königin Viktoria, welches das Gegenstück zum Prinz Albert ist.

Das Prinzessin Albertina ist ein vertikales Piercing, gestochen von der Harnröhrenöffnung (Urethra) zur Vaginalöffnung hin.

Es wird mit einem Ring getragen, der dann also vertikal zwischen den Schamlippen der Frau liegt. Das Piercing hat ein enormes Luststeigerungspotential; es heilt sehr schnell ab, da es ja durch die weibliche Harnröhre gestochen wird und daher ständig mit Urin in Kontakt ist, was die Heilung grundsätzlich begünstigt.

Eine Alternative zum Prinzessin Albertina ist das Scrunty-Piercing, welches horizontal durch die Harnröhre verläuft.

Eingesetzt wird üblicherweise ein Ball Closure-Ring mit einer Materialstärke von 1,6 bis 2,0 mm.

Die Größer daher da diese Piercings sonst zum Herauswachsen neigen, wenn sie zu dünn gestochen werden. Der Innendurchmesser des Ringes beträgt je nach Anatomie der Trägerin zwischen 8 und 12 mm.

Letzteres wird aber vor Ort mit der Kundin besprochen und abgestimmt.

Abheilung:

Ein Prinzessin-Albertina-Piercing heilt schnell und meist ohne Komplikation aus, da es ständig mit dem eigenen Urin in Berührung kommt. Als Abheilzeit kann man von ca. 2–3 Wochen ausgehen. Der Heilungsprozess eines Intim-Piercings variiert von 2 Wochen bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere Piercings auch, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Ein Verbot für Sex gibt es nicht; üblicherweise hält man ein paar Tage Pause bis zum nächsten Akt und stimuliert die gestochene Stelle nicht.

Hinweis:

Auch Frauen mit häufigen Blasenentzündungen können das Piercing stechen lassen, es stellt keine erhöhte Gefahr für eine Blasenentzündung dar. Kundinnen berichteten sogar teilweise von einer Besserung.

Es kann, anatomisch bedingt, nicht bei jeder Frau durchgeführt werden. Das Piercing behindert im Alltag nicht, man kann vorher wie nachher ganz normal urinieren.

Reiz:

Das Piercing ist nach Aussage vieler Trägerinnen enorm lust- und gefühlsteigernd.

Für alle Frauen, die eine urethrale Stimulanz begrüßen, ist das PA das einzige Piercing, welches eine diesbezügliche Steigerung ermöglicht. Außerdem sieht das Piercing wirklich sehr interessant aus.

Der G-Punkt wird hierdurch stärker stimuliert, und ebenso der Partner.

Alternativen:

Da das Prinzessin-Albertina-Piercing ein einmaliges Piercing darstellt, ist es schwer, außer dem Scrunty-Piercing eine vergleichbare Alternative zu nennen.

Kunden zufolge löst lediglich das Klitoris-Piercing ähnlich starke Stimuli wie das Prinzessin Albertina aus.