Wichtig: Wir schießen keine Ohrlöcher. Dies ist verboten und sehr gefährlich.

Die Pistole ist ein Relikt aus den 70ern, stammt aus der Rindermarkierung und zerstört Knorpel und Ohr.

Daher stechen wir alles ausschließlich mit der Nadel. Dies machen wir erst ab dem 14. Lebensjahr und somit nicht bei Kindern.

Geschichte:

Im Mittelalter haben die Zünfte ihre Zugehörigkeit durch einen Ohrring ausgedrückt. Der Ohrring selbst war meist aus Gold und sollte dem Bestatter als Entlohnung im Todesfall dienen. Hat jemand gegen die Zunftordnung verstoßen, wurde ihm der Ohrring ausgerissen, was so den Begriff Schlitzohr für ein Schandmal prägte.

Der bisher älteste Fund eines Ohrrings datiert auf 7 500 bis 8 200 Jahre und wurde in der Stadt Chifeng in der inneren Mongolei gemacht. Diese Ohrringe, von denen mehrere Paare gefunden wurden, sind aus Jade und 2,5 bis 6 cm groß.

Abheilung und Pflege:

Geschossene Piercings heilen meist niemals ab. Da helfen auch die beste Pflege und die besten Mittel nicht.

Piercen von Earlobes:

Niemand sollte sich freiwillig die Ohren mit einer Pistole schießen lassen.

Die einzige und richtige Möglichkeit ist nur das Piercen mit einer Nadel, das ist von 1,2 mm – 2,0 mm möglich.

Der Vorteil hierbei ist, dass die Earlobes besser und schneller abheilen, das auch steril und genauer als mit der Pistole gearbeitet werden kann.

Wer zudem vorhat, die Ohren zu dehnen, sollte auf jeden Fall das Ohrloch mit der Nadel stechen lassen.