Der Name des Fourchette-Piercings stammt vom französischen Wort für ‚Gabel‘. Das Fourchette-Piercing ist ein sehr schönes und komplikationsloses Intim-Piercing.

Das Fourchette wird am Ende der Vagina gestochen; wo die äußeren und inneren Schamlippen am Vaginaleingang zusammenlaufen, bildet sich eine kleine Hautwulst – genau dort wird das Fourchette-Piercing gestochen.

Der Stichkanal des Piercings verläuft vertikal durch das Perineum.

Beim Piercen wird der Anus der Frau nicht berührt. Es ist auch nicht in, sondern außen an der Vagina platziert.

Name des Piercings:

Fourchette ist das französische Wort für ‚Gabel‘; der Name des Piercings bezieht sich auf die Position des Piercings an der Gabelung zwischen Vagina und Perineum.

Durchführung:

Es ist stark von der Anatomie der Frau abhängig und kann somit nicht immer durchgeführt werden. Vielen Frauen fehlt die zusätzliche Hautfalte am hinteren Teil des Scheidenvorhofs bzw. am Vaginaleingang.

Ist die Hautfalte vorhanden, kann man das Piercing ohne Probleme vertikal stechen. Man sticht am besten gleich mit einem dickeren Ring, denn dann reißt das Piercing später nicht aus.

Ob und wo es letztlich genau platziert wird, hängt von der Anatomie der Kundin ab und wird mit dem Piercer genau besprochen.

Oft konnte das Fourchette gestochen werden, obwohl die jeweilige Kundin beim vorherigen Nachsehen zu Hause nicht gedacht hatte, dass es bei ihr möglich sei.

Abheilung:

Ein Fourchette-Piercing heilt schnell und meist ohne große Komplikation aus. Als Abheilzeit kann man von ca. 2–4 Wochen ausgehen.

Der Heilungsprozess eines Intim-Piercings variiert von 2 Wochen bis 6 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere Piercings auch, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Piercings selten auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Ein Verbot für Sex gibt es nicht; üblicherweise hält man ein paar Tage Pause bis zum nächsten Akt und stimuliert die gestochene Stelle nicht.

Während der Heilung ist aufgrund der Nähe zum Anus auf ein hohes Maß an Hygiene zu achten. Man sollte daher bei der Po-Reinigung immer (!) nach hinten wischen, so gelangt nichts in die Nähe des Piercings.

Schmuck:

Als Schmuck wird ein Curved Barbell oder ein Ball Closure-Ring mit einer Materialstärke von mindestens 2,0 mm empfohlen.

Viele Kunden dehnen das Fourchette-Piercing auf 3 mm bis 4 mm auf und empfinden das als sehr angenehm. Die Ringdurchmesser werden aber meist sehr klein gehalten; sie betragen zwischen 8 und 10 mm.

Wenige Kunden bevorzugen statt des Rings eine Banane oder einen Stab. Letzlich geht hier probieren über studieren.

Reiz:

Es stimuliert beide, die Trägerin und den Träger, beim Verkehr und führt somit zu stärkeren vaginalen Orgasmen.

Auch während der Arbeit kann das Piercing ganz angenehm werden, wenn man auf dem Bürostuhl hin und her rutscht. Aber keine Angst, das kann man bzw. frau durch die Kleidung und den Schmuck variieren.

Allgemein berichten jedoch alle Trägerinnen von wirklich tollem Empfinden, seit das Piercing da ist.

PS: Das Piercing stört keineswegs im Altag oder beim Geschlechtsverkehr.

Alternative:

Entweder das Anus-Piercing, das weibliche Guiche-Piercing oder das Suitcase.