Das Gaumen-Piercing, auch Uvula-Piercing genannt, ist eher selten zu finden. Das liegt daran, dass es keinen besonderen Nutzen hat und schwer durchführbar ist. Dies liegt nicht nur am Piercer, sondern daran, dass der Kunde während des Stechens sehr ruhig verharren muss und nicht schlucken darf. Weiterhin sollte der Kunde seinen Gaumenreflex beherrschen, um das Zucken des Gaumens bei Berührung zu kontrollieren.

Viele bekommen beim Anbringen des Piercings auch einen Würgereiz. Beim Piercen kann man die Stelle betäuben, um den Brechreiz zu kontrollieren. Dennoch ist es wohl ein kaum durchführbares und seltenes Piercing.

Unter 1 000 000 Personen wird wohl nur einer dieses Piercing tragen.

Vielleicht bist du ja der nächste, der eines haben wird.

Abheilung und Pflege:

Der Heilungsprozess eines Gaumen-Piercings variiert von 21 Tagen bis 2 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere Oral-Schleimhaut-Piercings sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Mundspray gereinigt und danach mit ProntoLind-Mundspülung gespült werden.

Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen, wobei man am besten die Hände aus dem Mund lässt.

ProntoLind-Mundspray schmeckt sehr gut und sorgt für einen frischen Atem. Es ist sehr gut für unterwegs und sollte nach jeder Mahlzeit verwendet werden, um das Piercing zu desinfizieren und zu reinigen.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden. Mundspülungen sind kein Ersatz für die angesprochene Pflege und sollten ebenso vermieden werden.

Die richtige Ernährung für Piercings im Oralbereich ist einzuhalten; diese findet man auf der Pflegeanleitungsseite.