Das Rook- und das Daith-Piercing werden oft miteinander verwechselt

Allerdings ist das Rook-Piercing etwas höher als das Daith. Es sitzt senkrecht im Antihelix, dem Knorpelsteg zwischen dem Inner Conch und dem Outer Conch. Für den Einsatz ist ein sehr kleiner Barbell oder ein Ball Closure-Ring geeignet. Die Heilungszeit dieses Piercings ist etwas länger als bei anderen Knorpel-Piercings (etwa 6 bis 8 Monate) und verlangt viel Sorgfalt. Das Rook Piercing ist nach wie vor ein eher seltenes Piercing am Ohrknorpel und man wird nur wenige Leute auf der Straße damit entdecken.

Heilung und Pflege:

Der Heilungsprozess eines Rook-Piercings variiert von 6 bis 8 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Knorpel-Piercings gern auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.