Surface Piercings am Ohr gibt es eigentlich nicht, aber eben direkt neben den Ohren.

Am meisten verbreitet ist hier das neben dem Tragus gestochene Surface Piercing. Natürlich ist mit Fantasie auch die eine oder andere Alternativstelle denkbar, zum Beispiel hinter dem Ohr.

Was genau ist eigentlich ein Surface Piercing?

Als Oberflächen-Piercing, also Surface Piercing, wird jedes Körper-Piercing bezeichnet, das auf der Oberfläche des Körpers bzw. der Haut platziert ist und durch Stellen geht, die weder konvex noch konkav geformt sind (also glatte Hautstellen, welche weder nach außen gebogen noch eingebeult sind). Einstich- und Austrittskanal liegen somit in einer Ebene. Deshalb sehen die Kugeln auch so aus, als ob man sie einfach nur auf die Hautoberfläche gelegt hätte. Da Oberflächen-Piercings meist unter Spannung stehen, können sie häufiger als andere Piercings vom Körper abgestoßen werden und wachsen dabei heraus. Mit entsprechendem Schmuck und präziser Platzierung kann das Risiko jedoch reduziert werden.

Hierfür verwenden wir die 90°Grad-Titan-Surface Bars. Der Heilungsprozess ist langwieriger als bei einem normalen Piercing.

Abheilung und Pflege:

Der Heilungsprozess eines Surface-Piercings variiert von 3 bis 8 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden.

Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kann dem bei Knorpel-Piercings gern auftretenden Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt) entgegengewirkt werden.

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

 

Mehr Infos zu Surfacepiercings im Allgemeinen gibt’s auf der eigenen Surfacepiercing-Seite in unserem WIKI.