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Surface Piercings am Körper

Am Körper können und werden viele Surface Piercings gestochen.

Am bekanntesten ist das Hüft-Piercing, also im Bereich rund um den Bauchnabel.

Aber auch das Sternum-Piercing am Dekolleté oder das Madison Piercing am Hals/in der Drosselgrube sind Stellen am Körper, die sehr beliebt sind. Am Rücken wird gern unten am Steißbein bzw. am Po oder auch im Nacken das „Nape“ gestochen. An den Beinen findet man eher selten ein Oberflächen-Piercing, dafür wieder eher an den Armen. Im Intimbereich hingegen gibt es einige Surface Piercings.

Hüft-Piercings / Hipps:

Diese trägt man, wie oben geschrieben, schräg am Becken in der Nähe der Hüftknochen. Überwiegend Frauen tragen das Piercing, welches in der Regel symmetrisch auf beiden Seiten gestochen wird, allerdings tragen immer mehr Männer dieses Piercing ebenso, was bei einem trainierten Bauch auch wirklich toll aussieht.

Vor dem Stechen prüfen wir die Eignung der Stelle, damit hinterher auch das Tragen von Hosen etc. nicht für unnötige Reibung am Piercing sorgt.

Allgemein:

Als Oberflächen-Piercing (englisch: Surface Piercing) wird ein Piercing bezeichnet, das auf der Oberfläche des Körpers platziert ist und durch Hautstellen geht, die weder konvex noch konkav geformt sind (glatte Hautstellen, welche weder nach außen gebogen noch eingebeult sind; also überall, wo man keine Hautfalte hat).

Schmuck:

Speziell für Oberflächen-Piercings existieren sogenannte Surface Bars. Dabei handelt es sich um Barbells, die an den Enden eine 90°-Biegung in gleicher Richtung besitzen und somit die Spannung auf den Austrittskanal des Piercings verringern.

Am Körper empfehlen wir die Stabstärke von 1,6 mm und Stäbe bis maximal 24 mm Länge, je nach Stelle und Anatomie des Kunden.

Abheilung:

Der Heilungsprozess eines Oberflächen-Piercings variiert von 2 bis 4 Monaten bis zur vollständigen Heilung, selten dauert es noch länger. Die Abheilung von Oberflächen-Piercings dauert mitunter etwas länger als ein einfaches Piercing. Dies ist durch die Spannung der Haut bzw. der gepiercten Hautpartie bedingt. Wie andere äußere Piercings, sollte es mindestens in den ersten 3 Wochen zweimal täglich mit ProntoLind-Spray gereinigt und danach mit ProntoLind-Gel bestrichen werden. Wichtig hierbei ist, die gepiercte Stelle sowie das Piercing nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen anzufassen. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Pflegemitteln kommt es seltenst zu Wildwuchs (auch wildes Fleisch genannt).

Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis sollten vermieden werden.

Wichtig:

Das Surface Piercing so wenig wie möglich anfassen (und wenn, dann nur mit gewaschenen und desinfizierten Fingern) oder anderen unnötigen Reizungen aussetzen.

Das Piercing während der Reinigung nicht entfernen oder stark drehen, denn beides kann zur Verletzung des Wundkanales führen.

ProntoLind-Spray und ProntoLind-Gel 2 Mal täglich während der ersten 2–3 Wochen, danach 1-mal täglich für weitere 3 Wochen verwenden.

Abheilungsprozess für alle Surface Piercings:

  • Die Abheilung kann je nach der Piercing-Stelle zwischen 3 und 12 Wochen betragen. Komplette Ausheilung bis zu 12 Monaten. Ein Anschwellen der Lymphknoten ist in den ersten Wochen völlig normal.
  • Lass dein Piercing am Anfang nur von deinem Piercer wechseln, wegen der Kugel-, Stab- und Ringgrößen.
  • Klebe dein Piercing niemals zu. Du solltest auch keine „Wund-Heil“-Salben und keine alkoholischen bzw. chlorhaltigen Desinfektionsmittel, Wasserstoffperoxide oder ätherischen Öle verwenden.
  • Sauna, Solarium, Dampfbäder und alle Arten von Vollbädern (Schwimmen) müssen die nächsten zwei Wochen unbedingt vermieden werden. Ausnahme: Meerwasser geht nach 7 Tagen.
  • 6 Wochen keine Haare färben oder tönen; Obacht beim Kämmen und beim Friseur.
  • Es ist normal, dass bei deinem Piercing etwas Wundsekret (anfangs klar, später gelb/bräunlich – bitte nicht mit Eiter verwechseln) sowie Talg entstehen. Dies gehören zum Abheilungsprozess. Man kann sie einfach nach dem Einweichen mit ProntoLind-Spray oder dem Duschen vorsichtig entfernen.
  • Leichte Rötungen und Schwellungen sowie leichtes Nachbluten sind in den ersten 10 Tagen normal.
  • Achte beim An- und Ausziehen, Essen, Rasieren, Eincremen und Duschen, Waschen etc. auf dein Piercing, um es nicht versehentlich durch Hängenbleiben zu verletzen. Vorsicht auch beim Öffnen von Schränken etc.
  • Vermeide es, viel zu liegen oder Druck auf das Piercing auszuüben, dies kann es schief werden lassen.
  • Falls dein Piercing in eine nicht gewollte Richtung „schief“ wächst, kannst du es durch leichtes Gegendrehen und mit ein paar Sekunden Halten in die entsprechende Wuchsrichtung bewegen.

Positionierung:

Wichtig bei einem Oberflächen-Piercing ist vor allem die angemessene Tiefe des Stichkanals unter der Haut.

Wir piercen nur an Stellen, wo wir sicher sind, dass die Platzierung möglich ist, und wir erklären dem Kunden genau, was geht und was nicht.

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Marc

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